Wenn beliebte Bilderbuchfiguren den Sprung in Erstlesebücher schaffen, ist das ein großer Gewinn für junge Leser. Kinder können so leichter in die Handlung eintauchen, weil sie ihre Helden und deren Welt bereits kennen. Diese vertrauten "Lesefreunde" sind eine starke Motivation zum selbstständigen Lesen. Durch die Kontinuität und die emotionale Bindung zu den Charakteren wird zudem das Leseverständnis nachhaltig gefördert. Es ist eine wunderbare Brücke, die den Übergang vom Zuhören zum Selberlesen leichter macht.
Literaturhinweis: Müller, S. (2018). Wiederkehrende Figuren in Bilderbüchern und ihre Bedeutung für die Leseförderung. Pädagogische Zeitschrift, 45(3), 123-135.
Ein Beispiel für solche Buchreihen ist:
Jim ist mies drauf
Weitere Beispiele mit Bücherhelden, zu denen es sowohl Bilderbücher, als auch Erstlesebücher gibt:
- Die Olchis (Oetinger)
- Tafiti (Loewe Verlag)
- Dr. Brumm (Bilderbuch und Kleine Lesehelden)
- Der kleine Wassermann und Das kleine Gespenst (Bilderbuch und Kleine Lesehelden)
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